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Berufshinführung - Konzept

In den Klassen 8 und 9 findet für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen und für Hauptschüler sowie in der Werkstufe für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung berufshinführender Unterricht einschließlich der Berufsvorbereitung statt.

Im berufshinführenden Unterricht setzen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Berufswelt auseinander. Zur Vorbereitung werden diverse Rollenspiele zur Bewältigung von Vorstellungsgesprächen, von verschiedenen Arbeitssituationen, von Problemen bei der Fahrsituation sowie Besichtigungen und Befragungen in den Betrieben durchgeführt. Darüber hinaus geben Mitarbeiter der Agentur für Arbeit eine Orientierung in der "Ausbildungslandschaft".

 

In der Berufsvorbereitung finden verschiedene Praktika statt:

  • Blockpraktikum (ein- bis zweiwöchig) mit der ganzen Klasse oder individuell.
  • Praktikumstage (sog. Werkstatttag, ein Mal wöchentlich) werden je nach den individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Ideen der Schülerinnen und Schüler möglichst wohnortnah ermöglicht.

Die Praktika finden statt auf dem sogenannten ersten Arbeitsmarkt (z.B. Einzelhandel, Handwerk)

und in Zusammenarbeit mit

  • Berufsfortbildungswerken (JAW, bfw vom DGB),
  • Berufsschulen und Ausbildungsstätten (Berufsschule am Königsweg, Data System u.a.),
  • Werkstätten für behinderte Menschen (u.a. Drachensee, Eiderheim Flintbek, Handwerkerhof fecit),
  • Tagesstätten für behinderte Menschen (u.a. Werk- und Betreuungsstätte Ottendorf).

Die Reflexion der Praktikumserfahrungen hat einen großen Stellenwert im Unterricht, da die Schülerinnen und Schüler so stetig konkreter und realistischer werdende Berufsvorstellungen entwickeln können.

Im Rahmen der Berufsvorbereitung findet zudem eine intensive Arbeit mit den Eltern statt:

  • Zum Thema "Berufe" finden spezielle Elternabende und individuelle Elterngespräche statt, da gerade hier eine intensive Zusammenarbeit von großer Bedeutung ist.
  • Zur Orientierung über weiterführende Einrichtungen werden Werkstätten für behinderte Menschen in Wohnortnähe der Schülerinnen und Schüler, Berufsbildungswerke in Schleswig-Holstein und die Agentur für Arbeit besichtigt. Hierbei sind die Eltern eingebunden.

SPAZ

Der berufshinführende Unterricht ist im SPAZ-Konzept zusammengefasst. In der SPAZ-Übersicht finden sich die wichtigsten Punkte unseres berufshinführenden Unterrichts.

S - Schule

P - Praktikum

A - Arbeit

Z - Zukunft

Die Berufshinführung findet immer individuell statt. Das folgende Schaubild verdeutlicht das Konzept.

Download: SPAZ-Konzept

Grünmetallic

Im Projekt "grünmetallic" arbeiten Schülerinnen und Schüler der beiden Kieler Schulen (Ellerbeker Schule und Lilli-Nielsen-Schule) jeden Mittwoch gemeinsam beim Grünflächenamt der Landeshauptstadt Kiel und in einem metallverarbeitenden Betrieb und sammeln dort wichtig berufspraktische Erfahrungen. Das Projekt wird pädagogisch von den Lehrkräften der Schulen betreut.

Praktikumseinrichtungen

links zu einigen Errichtungen:

siehe Partner der Schule

Schüler Firma "Lillis Firma"

Auf der Schulkonferenz am 23.11.10 wurde einstimmig die Gründung der Schülerfirma "Lillis Firma" beschlossen. "Lillis Firma" organisiert, verwaltet und führt das Schülercafé "Lillis Café" in der Schule durch und organisiert oder stellt verschiedene Materialien für einen Verkauf im Unterricht her, z.B. der Kunstkalender, Briefpapier, Schlüsselanhänger, Regenschirme.

Lillis Firma hat die Organisationsform (s)AG.

Kontakt zu Lillis Firma oder Bestellungen: lillis-firma©noSpamlilli-nielsen-schule.de  

 

 

Lillis Firma - Unsere Produkte

Hier finden Sie die Produkte von Lillis Firma (pdf).

Die Produkte werden in der Schule und auf den Basaren verkauft.

 

Businessplan der Schülerfirma

Die Schülerfirma "Lillis Firma" hat einen Businessplan aufgestellt.

Businessplan

 

Die Geschäftsidee

Wir haben eine Firma namens Lillis Firma gegründet, in der wir selbst hergestellte Produkte verkaufen wollen. Die Arbeit findet in den Unterrichtsstunden in der Schule statt. Wir wollen unsere Produkte an unsere Kunden (Lehrer, Schüler und Eltern) verkaufen.

 

Produkte und Dienstleistungen

1. Lillis Café

Wir möchten u.a. belegte Brötchen, Joghurts, Tee, Kakao und Kaffee verkaufen.

2. Technisches Werken

Wir wollen Gegenstände u.a. aus Holz oder anderen Werkstoffen herstellen, z.B. Schlüsselanhänger.

3. ITG Unterricht

Die Kalender, Briefpapiere, Lesezeichen wollen wir am PC formatieren.

4. Textiles Werken

Dort werden gefüllte Herzen genäht, sowie die Dekodeckchen für die Geleegläser.

5. Verbraucherbildung

Verschiedene Sorten Gelees und Marmeladen werden gekocht und verpackt.

6. Kontor

Wir führen die Buchhaltung, also die Ein- und Ausgaben des Cafés und der Basare, im Rahmen eines Mathekurses durch. Wir arbeiten in den Abteilungen: Rechnungswesen, Verkauf, Bargeld und Kassenbuch.

7. Werbung / Marketing

Wir wollen mit Plakaten werben, die wir in der Schule aufhängen wollen, auf Fahrzeugen verteilen usw. Außerdem haben wir vor auf der Homepage, mit Flyern sowie per Elternbriefe zu werben. Dies wird vom Vorstand geleistet.

 

Organisation: Firmenstruktur, Aufbau

Wir haben jeweils eine/n Geschäftsführer/in und eine/n Stellvertreter/in, eine/n Vorsitzende/n des Aufsichtsrates und eine/n Vertreter/in. Sie treffen sich wöchentlich zur Vorstandssitzung. Die Abteilungen Kontor, Café und Werken sind besetzt mit Abteilungsleiter und Azubis.

 

Finanzen

Die Schüler verwalten die Finanzen im Rahmen des Mathematikkurses und erlernen den Umgang mit der Sparkasse.

Stand: Dezember 2010